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Förderung der offenen und mobilen Jugendarbeit Tirol
Tirol

Förderiung der Personalkosten von Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit für z. B.:

Projekte, Aktionen, Programme, Aktivitäten im Bereich der Jugendarbeit:

  • Ausbau und Einrichtung von Jugendräumen
  • Projekte, Aktionen, Programme, Aktivitäten von und mit Jugendlichen (laufender Betrieb, jahresdurchgängig, keine einmaligen Aktionen) mit den Zielen Prävention (in den Bereichen Gewalt, Kriminalität, Sucht, soziale Verwahrlosung und Arbeitslosigkeit), Integration und Partizipation
  • Aus- und Weiterbildung von JugendleiterInnen und Jugendlichen, die sich in der Jugendarbeit engagieren wollen
  • Interkulturelle Jugendarbeit, Jugendaustausch, Jugendmobilität, sprach- und fachorientierte Exkursionen (schulisch/außerschulisch)
  • Anschaffung von Geräten, Materialien, Behelfen für die Jugendarbeit
  • Medienarbeit (z. B. Zeitungen/Video etc.)
  • künstlerische Jugendarbeit (Theater, Spiel, Musik, Bildnerisches Gestalten etc.)
  • Ferienaktionen, Ferienlager
  • Spielpädagogische Initiativen
  • Jugendschutzanliegen, Politische Bildung
  • andere zu einer persönlichen Entwicklung der Jugend beitragende Vorhaben

In der offenen und mobilen Jugendarbeit tätige Gemeinden, Organisationen, Vereine, ProjektträgerInnen, Initiativen, Gruppen oder Einzelpersonen, in ihrer Eigenschaft als Rechtsträger von Einrichtungen der Offenen Jugend mit Sitz und Wirkungsbereich in Tirol

  • Förderbar sind Personalkosten für Personen, die im pädagogischen Handlungsfeld tätig sind und
    • a. über eine pädagogische Ausbildung verfügen (z.B. in Erziehungswissenschaft, Psychologie, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik) oder
    • b.den Orientierungskurs der POJAT („Grundlagen der Offenen Jugendarbeit in Tirol für hauptamtliche Mitarbeiter/innen der Offenen Jugendarbeit in Tirol) abgeschlossen haben oder
    • c. Praxiserfahrung in pädagogischen Handlungsfeldern im Ausmaß von zumindest sechs Monaten vorweisen können.
  • 2. Die Arbeitsweise der Einrichtung orientiert sich inhaltlich am „Handbuch Offene Jugendarbeit 1.0“ (in der jeweils geltenden Fassung) der Plattform Offene Jugendarbeit Tirol (POJAT).
  • 3. Bei gemeindeübergreifenden Einrichtungen muss eine schriftliche Kooperationsvereinbarung über die finanzielle Beteiligung vorgelegt werden.
  • 4. Die Öffnungszeit der Einrichtung muss zwischen einem und maximal zwei Drittel der geförder-ten Personalstunden betragen. Für erforderliche Vorarbeiten vor Inbetriebnahme eines neuen Jugendzentrums kann für den Zeitraum von maximal einem Monat von diesem Erfordernis Abstand genommen werden.
  • einmalig oder mehrmalig nicht rückzahlbare/r Zuschüss/e als Zuwendung für Personalkosten
  • Beratung in organisatorischen und fachlilchen Angelegenheitn durch die Abteilung Gesellschaft und Arbeit - Bereich Jugend

Gefördert werden die von der Abteilung Gesellschaft und Arbeit - Bereich Jugend genehmigten pädagogischen Personalstunden im Ausmaß von 520,00 EUR pro Stunde pro Jahr, wobei sich das Höchstausmaß an Personalstunden nach der jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindegröße richtet. 

Standortbezogene Jugendabeit:

  • 10.000 bis 19.999 EinwohnerInnen: max. 110 Personalstunden
  • 8.000 bis 9.999 EinwohnerInnen: max. 90 Personalstunden
  • 6.000 bis 7.999 EinwohnerInnen: max. 70 Personalstunden
  • 4.000 bis 5.999 EinwohnerInnen: max. 50 Personalstunden
  • 2.000 bis 3.999 EinwohnerInnen: max. 30 Personalstunden
  • 1.000 bis 1.999 EinwohnerInnen: max. 20 Personalstunden
  • Gemeinden unter 1.000 EinwohnerInnen: max. 10 Personalstunden

Mobile Jugendarbeit:

  • über 6.000 EinwohnerInnen: max. 60 Personalstunden
  • bis 6.000 EinwohnerInnen: max. 40 Personalstunden

 

Amt der Tiroler Landesregierung
Abteilung Gesellschaft und Arbeit
Jugend
Meinhardstraße 16
6020 Innsbruck
Tel.: 0512/508-7851
Fax: 0512/508-747805
Kontakt:
Karin Schranz
Tel.: 0512/508-7855
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/jugend/foerderungen/

Die Ansuchen um Förderung müssen rechtzeitig vor Beginn des Vorhabens (mit einer Beschreibung und einem Finanzierungsplan) beim Amt der Tiroler Landesregierung eingebracht werden.
Die widmungsgemäße Verwendung der Subvention muss mit originalen Zahlungsbelegen bzw. geprüftem Jahresabrechnungsabschluss (bei Vereinen) bis zum vorgegebenen Termin nachgewiesen werden.

ArbeitgeberInnen/Unternehmen/Institutionen, Lehrlinge/SchülerInnen/Studierende