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EPU-Kooperationsförderung Tirol (Ein-Personen-Unternehmen)
Tirol
  • Kooperationen von mindestens zwei Ein-Personen-Unternehmen (EPU) der gewerblichen Wirtschaft bei sinnvollen betrieblichen Kooperationen zur besseren Nutzung der jeweiligen Kernkompetenzen der einzelnen EPU
  • Kooperationsprojekte, die im Zusammenhang mit der Entwicklung, der Herstellung und der Vermarktung von neuen Produkten, Verfahren und/oder Dienstleistungen stehen

Kooperationen von mindestens zwei Ein-Personen-Unternehmen (EPU) der gewerblichen Wirtschaft mit einer aufrechten Gewerbeberechtigung nach der Gewerbeordnung 

Als EPU gelten in der Regel Einzelunternehmen und Ein-Personen-GmbH, die aktuell keine fest angestellten MitarbeiterInnen haben (unabhängig davon, ob früher MitarbeiterInnen beschäftigt waren). Der Begriff „fest angestellt“ bezieht sich auf eine dauerhafte Anstellung (ab fünf Monaten pro Jahr), das heißt in Spitzenzeiten dürfen auch Teil- oder Vollzeitarbeitskräfte beschäftigt werden.

Weiters können folgende Unternehmen gefördert werden:

  • erwerbswirtschaftliche BetreiberInnen von touristisch bzw. freizeitwirtschaftlich relevanten Infrastruktureinrichtungen (z. B. Bäder, Campingplätze, Bootsvermietung, Minigolfplätze, Freizeitparks, Kinos, Tanzschulen, Tennis- und Tischtennisplätze inkl. Tennishallen, Ballonfahr- und Hänge- bzw. Gleitschirmunternehmen, Raftingunternehmen etc.)
  • Telekommunikations- und Rundfunkunternehmen mit der Berechtigung der RTR GmbH
  • SprengmittelhändlerInnen
  • BuchhalterInnen / BilanzbuchhalterInnen / PersonalverrechnerInnen
  • Mitglieder der Kammer der Architekten und IngenieurkonsulentInnen für Tirol und Vorarlberg mit Standort in Tirol
  • Kooperation von mindestens zwei Ein-Personen-Unternehmen (EPU)
  • Unternehmenssitz in Tirol

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und beträgt maximal 30 % der förderbaren Kosten (Förderungsbemessungsrundlage, das sind z. B. Unternehmerlohn, Kosten für externe Expertisen, Marketingkosten etc.).

Als Mindestbemessungsgrundlage für die Landesförderung gelten 1.000,00 EUR, als Höchstbemessungsgrundlage 10.000,00 EUR.

Als förderbare Kosten werden anerkannt:

  • Unternehmerlohn (maximal 35,00 EUR pro Stunde und maximal 100 Stunden pro EPU). Es sind dabei tagesgenaue Stundenaufzeichnungen vorzulegen
  • Kosten für externe Expertisen (Beratungs-, Konzept- und Entwicklungskosten)
  • Marketingkosten (Drucksorten, Homepage etc.)
  • sonstige Sachanlagekosten, sofern sie in direktem Zusammenhang mit dem Kooperationsprojekt stehen

Amt der Tiroler Landesregierung
Sachgebiet Wirtschaftsförderung
Heiliggeiststraße 7
6020 Innsbruck 
Tel.: 0512/508-3217
Kontakt:
Ernst Messner
Tel. 0512/508-3219
Fax: 0512/508-743235
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: http://www.tirol.gv.at/wirtschaftsfoerderung

Der Förderungsantrag ist vor Beginn des Förderprojekts einzubringen.

Die Förderungsansuchen müssen spätestens am 31.12.2020 beim Amt der Tiroler Landesregierung, Sachgebiet Wirtschaftsförderung, eingelangt sein.

Diese Richtlinie des Landes Tirol tritt am 01.07.2014 in Kraft und gilt bis 30.06.2021.

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