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Förderung der Ausbildung in anerkannten zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätten Ktn
Kärnten

Ausbildung in anerkannten zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätten: Lehrlinge mit einem aufrechten Lehrverhältnis an einem Kärntner Betriebsstandort, nehmen an einer Ausbildungsmaßnahme bei einer vom Land Kärnten anerkannten zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätte teil.
Die damit verbundenen Kosten werden von der zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätte dem entsendenden Betrieb verrechnet und vom Land Kärnten gefördert.
Die Liste der vom Land Kärnten anerkannten zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätten ist auf der Homepage des Landes Kärnten (www.knt.gv.at) veröffentlicht.

KMU´s mit Betriebsstandort in Kärnten, die für ihre Lehrlinge Ausbildungsangebote von anerkannten zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätten in Kärnten in Anspruch nehmen.

Auch Großbetriebe können Anträge zu Kosten, die im Jahr 2018 im Rahmen von Entsendungen in zwischenbetriebliche
Lehrwerkstätten entstanden sind, bis 30.06.2019 einbringen (befristete Übergangsregelung).

  • Die zwischenbetriebliche Lehrwerkstätte, in die der Lehrling entsendet wird, muss als förderungswürdige Lehrwerkstätte gemäß der Rahmenrichtlinie zum K-AWFG anerkannt sein. Die Voraussetzungen werden vom Land Kärnten, der Kammer für Arbeiter und Angestellte und der Wirtschaftskammer Kärnten überprüft, wobei über jeden Förderungsfall ein Prüfungsprotokoll zu erstellen ist.
  • Die Ausbildung der Lehrlinge muss nach dem jeweils geltenden Berufsbild erfolgen.
  • Zusätzliche technische Einrichtungen müssen in der zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätte vorhanden sein.
  • Der entsendende Betrieb hat Kosten von zumindest 500,00 EUR pro Monat zu tragen.
  • Pauschalbetrages in Höhe von 250,00 EUR je Kalendermonat den der Lehrling ausschließlich in der zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätte verbringt.
  • Die Förderung für die Ausbildung in der zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätte wird für jenen Zeitraum gewährt, die der Lehrling tatsächlich in der zwischenbetrieblichen Lehrwerkstätte verbringt. Ist dies nicht der jeweilige gesamte Kalendermonat, so erfolgt die Förderung für den betreffenden Monat aliquot.

Die Anträge für das jeweilige Kalenderjahr sind frühestens am 01.01. und längstens bis 30.06. des Folgejahres einzubringen.

Großbetriebe können Anträge bis 30.06.2019 einbringen (befristete Übergangsregelung).

ArbeitgeberInnen/Unternehmen/Institutionen, Lehrbetriebe